Mittlerweile habe ich das fünfte Lebensjahrzehnt erreicht – das verrät mir jedenfalls meine Geburtsurkunde. Wenn ich morgens aufstehe habe ich eher das Gefühl, dass ich zeitnah in die Kiste muss, erlebe aber im Laufe des Tages eine wundersame Verjüngung und erreiche dann das gefühlte, na ja 38. Lebensjahr (zu Ende 20 reichts nicht mehr)

Zeit meines Lebens habe ich mich immer in der Natur wohler gefühlt, als in der Stadt. Zwischenzeitig führte mein Lebensweg etwas davon weg, aber letzt endlich bin ich wieder da angekommen.

Am liebsten bin ich zu Fuß, oder mit dem Fahrrad unterwegs. Und da ich ein Querdenker und „Anders-Macher“ bin, reizen mich auch eher die Orte und Stellen, an denen selten andere entwickelte Lebensformen zu finden sind. So kommt es schon vor, dass ich mich inmitten einer Wiese wiederfinde, auf der das Gras etwa 2m Höhe erreicht hat und ich mein Fahrrad nur noch tragen kann, weil es sonst kein Weg mehr rausführt.

Ebenso bin ich im Allgemeinen alleine unterwegs, um die Ruhe zu genießen und meinen Gedanken nach zu gehen, neue Ideen zu entwickeln und Lösungen für Probleme zu finden, von denen wir gar nicht wussten, sie zu haben…

Da in dieser Welt zu viele furchtbare und erschütternde Dinge passieren und wir auch alle tagtäglich über sämtliche Medien damit konfrontiert werden, möchte ich auf diesen Seiten über die schönen Dinge unseres Lebens berichten. Denn es geht immer mehr verloren, die Freude über Kleinigkeiten, das genaue Hinsehen – wir leben schnell und hektisch und müssen uns oft nur auf die wesentlichen Dinge konzentrieren. Da fällt vieles hinten runter – wir wundern uns dann, warum der Körper nicht mehr das macht, was wir von ihm erwarten.

Unserem Geist tut es gut, wenn wir uns freuen – und das müssen keine großen Dinge sein. Also lasst uns die einzelnen Blüten bwundern, die im frühen März aus der Erde möchten, um die Sonne zu genießen – eine kleine Eidechse, die Anfang April sich vor lauter Kälte noch nicht richtig bewegen kann – seien wir stolz auf uns, wenn wir ein Projekt erfolgreich zu Ende gebracht haben – und lächeln wir einfach mal jemandem zu, den wir nicht kennen – er wird zurück lächeln…